Wie man Wissenschaft nicht betreibt

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Vor kurzem kam bei PLOS ONE eine Publikation von Georgi et al. heraus. Darin vertreten die Autoren die These, dass die Bogengänge im Ohr mit der Kopfgröße skalieren, und testen dies an Dinosauriern. Mehr noch: das Gewicht des Kopfes soll mit dem Größe der Bogengänge stark korrelieren, und dabei netterweise auch noch zweibeinige von vierbeinigen Tieren trennen.

Was ist ein Bogengang? Info bei Wikipedia. Drei solche Gänge bilden einen  Teil des Innenohrs, und messen die Beschleunigung des Kopfes, so dass man weiß, ob und in welche Richtung man sich bewegt.

Klingt gut, was? Man nehme ine gute Schätzung des Kopfgewichts, einen schönen CT-Scan des Schädels, und voilà! schon kann man ausrechnen, ob der Dino Zwei- oder Vierbeiner war!

Moment mal!

Leider sind da mehrere Punkte bei dem Georgi et al. Artikel nicht in Ordnung. Einer davon betrifft Plateosaurus. Nun ist es ja allgemein bekannt, dass ich recht empfindlich reagiere, wenn Leute Quatsch über Plateosaurus schreiben, aber was mich wirklich aufregt, ist wenn es Leute sind, die es eigentlich besser wissen sollten. Zum Beispiel Wissenschaftler mit vollem Zugang zur einschlägigen Literatur, die immer noch nicht mitbekommen haben, dass eine von ihnen im Artikel aufgestellte Behauptung schon mehrfach binnen der letzten zehn Jahre widerlegt worden ist. Natürlich darf jeder gern mit einem Artikel nicht einverstanden sein, aber dann soll er ihn erwähnen und sich damit auseinandersetzen, nicht ihn einfach totschweigen!

Also, Georgi et al. (2013) zitieren Galton und Upchurch (2004), laut denen Plateosaurus fakultativ biped war -d.h., das Vieh konnte auf zwei oder vier Beinen laufen. Aber…..

….. aber wenn man einen Artikel schreibt, der sich mit Tieren beschäftigt, mit denen man nicht wirklich auf Du und Du ist, und man weiß, dass man die relevante Literatur nicht auswendig kennt, dann sollte man schlicht und einfach auf die Suche nach neuerer Literatur gehen. Zum Beispiel mit einer Suche nach “Plateosaurus locomotion” bei  Science Direct. Hm, bringt nicht viel – also ist nichts bei Elsevier publiziert worden. Wie sieht es bei Mendeley aus?

Hoppla! Da schau sich einer doch mal diese Treffer an:

Mendeley

(anklicken zum Vergrößern)

Es scheint mir, dass jemand der ein Paper schreiben will, in dem es um die Fortbewegung von Plateosaurus geht, sich zumindest die ersten beiden Treffer zwingend durchlesen muss! Schauen wir nur mal schnell in die Kurzfassungen:

Bonnan und Senter (2007): “results indicate that the range of motion in the forelimbs of Plateosaurus and Massospondylus did not allow efficient, habitual quadrupedal locomotion.” (die Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Bewegungsspielraum der Vorderbeine  von Plateosaurus und Massospondylus keine effiziente, reguläre Fortbewegung auf allen Vieren erlaubte)

Tja….. Das klingt ja ganz so, als ob Plateosaurus nicht fakultativ biped war, und noch weniger ein normalerweise vierbeinig laufendes Tier, das gelegentlich mal auf den Hinterbeinen rannte, so wie es Christian und Preuschoft (1996) darstellen und wie es Georgi et al. (2013) schreiben. Also sollte man diese beiden Publikationen lesen, um herauszufinden, warum da zwei so gegensätzliche Meinungen im Raum stehen.

Weiter mit Mallison (2010): “Plateosaurus was indeed an obligate biped” (Plateosaurus war tatsächlich ein zwingend zweibeiniges Tier). Steht da fett in der Kurzfassung. Hmmmmmmmmmmmmmmmmm…….

Aber was, wenn man nicht Mendeley nutzt? Ich kann gleich sagen, dass GEOREF einem auch diese Treffer ausspuckt, aber dazu braucht man eben Zugang über eine Institution. Aber es gibt ja auch noch Google Scholar. Testen wir das mal:

GoogleScholar

(anklicken zum Vergrößern)

Hier gibt’s erstmal eine Reihe nicht allzu relevanter, aber sie sind alle zum Thema. Wenn man in diesen Artikeln aber nach dem Begriff “Plateosaurus” sucht, findet man schnell raus, welche relevant sind und welche nicht. Hier würde man sehr schnell alle bis auf meine und das Christian et al. (1996) Paper verwerfen.

Aber es geht noch viel einfacher! Google ist Dein Freund!: “Plateosaurus locomotion” resultiert, neben anderen guten Treffern – ach,  let me google that for you!
1. Treffer: http://palaeo-electronica.org/2010_2/198/index.html – ein Artikel von mir über die Körperhaltung von Plateosaurus; der 2., ist ein Direktlink zum PDF
3. Treffer: http://en.wikipedia.org/wiki/Plateosaurus – zitiert eine Menge Literatur zur Haltung von Plateosaurus, unter anderem auch den Artikel oben und Bonnan and Senter 2007 (s.u.)
5th hit: http://www.app.pan.pl/archive/published/app55/app20090075.pdf – Direktlink zu einem weiteren Artikel von mir, der sich mit dem Bewegungsraum des Skeletts und der Haltung von Plateosaurus beschäftigt.

Bonnan und Senter (2007), die schlussfolgerten, dass Plateosaurus obligat biped war, kann man leicht über den Wikipedia-Artikel finden. Dort findet man auch jede Menge ältere Artikel, die Plateosaurus als fakultativ biped beschrieben.

Ist das wichtig?

Normalerweise würde man sicherlich sagen, dass ein Fehler bei über 20 Dinos in der Studie nicht wirklich ein großes Problem darstellt. Nur weil es um meinen geliebten Plateosaurus geht, ist das noch lange nicht besonders wichtig. In diesem Fall aber hat der Fehler ernsthaft Konsequenzen! Georgi et al. (2013) teilen ihre Dinos in quadrupede (8) und bipede (14) auf, und nur vier (4) werden als unklar eingestuft. Diese vier sind
Plateosaurus – ein basaler Sauropodomorphe
Anchisaurus – noch ein basaler Sauropodomorphe, noch dazu ein kleiner
Corythosaurus – ein Hadrosaurier
Edmontosaurus – noch ein Hadrosaurier.

Bei der Liste schüttelt es mich, wenn man sie für eine Analyse wie die von Georgi et al. (2013) benutzt. 25% sind schon mal Mist, und dann gibt es da noch die hässliche Tatsache, dass Bonnan und Senter (2007) nicht nur Plateosaurus sondern auch Massospondylus für unfähig befunden haben, die Hand zu pronieren, und somit quadruped zu laufen. Anchisaurus ist Massospondylus sehr ähnlich, und kann sehr wohl ebenfalls obligat biped gewesen sein.

Die beiden Hadrosaurier plotten mit den Vierbeinern – naja, was soll daran überraschen? Sie haben Endglieder an den Fingern der Hand, die so aussehen, als wären da Hufe dran gewesen. Sie waren quadruped, und wenn sie mal nur auf den Hinterbeinen liefen, dann änderte das auch nichts groß an ihrer Haltung. Wenn man einen Hadrosaurierkörper mit der Nase hochrotiert, kollidiert der Schwanz bald mit dem Boden, denn die Schwänze von Hadrosaurieren waren nicht sehr gut nach oben und unten biegbar. Im Grunde wechselten Hadrosaurier von der Vier- zur Zweibeinigkeit nicht durch eine Haltungsänderung, sondern durch ein Anheben der Hände.  Hadrosaurier waren schlicht Zweibeiner mit Stelzen vorne dran – oder ohne Stelzen vorne dran. Macht dem Innenohr nix, so oder so.

Das einzige Interessante an den “unklaren” Viechern ist also – nix!

Weiterhin kann man natürlich argumentieren, dass das ganze ge-google und ge-mendeleye bei 20 Dinos eine Menge Arbeit ist. Ich habe aber gestoppt, wie lange ich dafür gebraucht habe, die Info zu finden, die mir sagte “das musst Du lesen”. Dank der kleinen Textschnipsel unter den Titeln dauerte das insgesamt gerade mal 93 Sekunden. 93 Sekunden und man weiß, dass die Annahme “Plateosaurus war fakultativ biped” fraglich ist. 30 mal 93 Sekunden ist nicht mal eine Stunde Arbeit, um einem eine Blamage zu ersparen. Viel weniger, wenn man nicht drei oder vier Suchen pro Taxon verwendet – und das gute alte normale Google tut’s normalerweise. Daher: Ja, es ist machbar und, wenn man’s genau nimmt, auch der schlaue Weg: google alle! Geh zu Wikipedia – das ist kein Mittel der Forschung, und bei vielen Taxa gibt es dort keine brauchbare Info, aber wenn man ein wenig Glück hat, stolpert man über einen Artikel, der einem eine nette Zusammenfassung eines Teils der Literatur gibt, und somit einen hervorragenden Anfangspunkt für eine Literaturrecherche.

(nur zur Vollständigkeit: ich finde den Rest des Artikels auch Schmarrn. Aber das ist was für eine offizielle Widerlegung, falls ich mal Zeit dafür finde.)

deftiger Nachschlag

Georgi et al. (2013) haben also die Haltung meines geliebten Plateosaurus falsch dargestellt. Immerhin haben sie ihn in die Studie einbezogen – wäre es nicht sehr schade, wenn Daten zu einem der häufigsten basalen Sauropodomorphen nicht richtig mit drin wären, eine Art von der wir fast vollständige und artikulierte Skelette (ein Beispiel hier und hier) und viele Schädel haben?

Also tat ich, was ich immer tue, und (wie ich feststellen konnte) die meisten Gutachter und Leser nicht tun: ich habe die Quellen überprüft! Georgi et al. (2013) schreiben im Haupttext:

wherever possible (21 of 29 specimens), preference was given to body masses estimated using Seebacher’s polynomial estimation approach“. (wo immer möglich (21 von 29 Fälle) wurde eine Massenschätzung nach Seebachers Polynomschätzungsmethode bevorzugt)

Also schaute ich mir Tabelle S1 von Georgi et a. (2013) an, um zu sehen,welches Exemplar von Plateosaurus sie gewählt haben, und wo ihre Schädellängen und Körpermassen herkommen. Sie verstecken diese Info in einem Anhang, statt einfach eine Tabelle in den Artikel einzufügen. Ich mag das nicht, weil es bedeutet, dass es mehr Arbeit macht, Zugang zu den Informationen zu erlangen – ohne dass daraus ein Vorteil entsteht. Es ist ja nun nicht so, dass PLOS ONE eine auf Papier gedruckte Zeitschrift ist, die möglichst viel Zeug in Online-Anhänge schieben will, um Druck- und Portokosten zu sparen.

Naja, hier ist die Tabelle – ich habe eine Menge Zeilen zu Arten herausgeschnitten, die uns nicht interessieren, sowie nicht relevante Quellenangaben. Außerdem habe ich das Problem mit einen roten Kreis markiert.

S1

(anklicken zum Vergrößern)

Warum ist das ein Problem?” – das ist wohl die Frage, die euch jetzt durch die Köpfe geht. “Sie haben Seebacher verwendet, wenn es geht, und andere Quellen, wenn es nicht geht.” Tja, dann schauen wir doch mal in Seebachers Artikel und verzweifeln:

Seebacher

Wie bitte?

Hier haben wir Seebacher (2001), der eine Gewichtsabschätzung und Gesamtlänge für genau das Individuum angibt, für das Georgi et al. (2013) Schädeldaten haben – und trotzdem verwenden sie eine andere Gewichtsabschätzung!

episches Versagen!

Ein besonderes Versagen, weil ein kurzer Blick auf die zwei Tabellen zeigt, dass Georgi et al. (2013) eine Gewichtsabschätzung für ein Tier mit 8 m Länge verwenden, und nicht für eins mit 6.5 m wie AMNH 6810. AARGH!

Und es kommt noch schlimmer:  Georgi et al. (2013) übertragen die Schädellänge aus  Sereno et al. (2007). Wo ich mich dann frage: wenn sie für den CT-Scan Zugang zu dem Schädel von AMNH 6810 hatten, warum habe sie den nicht einfach vermessen?  Der Schädel ist disartikuliert, aber es gibt Abgüsse von vor der Zerlegung. Oder man scannt einfach den ganzen Schädel und montiert ihn digital! Auf jeden Fall gibt es keinen Grund, die Schädellänge dieses Viehs aus Sereno et al. (2007) abzukupfern. Und hier kommt, warum nicht:

Sereno

Siehste?  Sereno et al. (2007) haben den Schädel von AMNH 6810 nicht vermessen, sondern die Länge aus Galton (1985) übernommen. Was sollte ein gewissenhafter Forscher nun tun? Sie oder er sollte sich die Originalquelle besorgen, Galton (1985), und sicherstellen, dass kein Transkriptionsfehler vorliegt. Weil die nämlich passieren. Wirklich, so was kommt vor!
Als Gutachter eines Artikel picke ich mir immer nach Zufallsprinzip ein paar Daten oder Zitate raus und mache einen Background-Check. In diesen Fall wäre die Arbeit durchgefallen – hier kommt der relevante Teil von Galton (1985):

Galton

Georgi et al. (2013) verwenden die “basicraniale Länge” – ich nehme mal an, dass soll heißen “Länge bis zum Ende des Basicraniums”, nicht “Länge des Basicraniums”. Jetzt finde mir mal bitte jemand eine basicraniale Länge von 0.36 m, wie sie Sereno et al. (2007) angeben, in Peter Galtons Tabelle von 1985!

klassisches Versagen!

Die ganzen Probleme mit Plateosaurus habe ich in einem Kommentar zum Artikel zusammengefasst, den man hier findet. Toll, dass PLOS ONE diese Möglichkeit eröffnet!

Ach ja, wenn wir schon von Datenüberprüfung reden: wo bitte sind die Innenohr-Daten? In extenso? Wo sind die extrahierten 3D-Modelle? Und wo ist die Info, wo ich die CT-Scan bekomme?
Oh, sie haben ihre Rohdaten nicht veröffentlicht, und so kann niemand auf einfache Weise überprüfen, ob sie irgendwelche Messungen versemmelt, sich bei Koeffizienten vertippt, oder in sonst irgendeiner Weise etwas falsch gemacht haben. Prima, PLOS ONE – ihr habt jemand einen fehlerhaften Artikel veröffentlichen lassen ohne die notwendigen Daten. WÜRG! Abbildung 2 zeigt ein(!) Beispiel – und die Beschriftung verrät nicht mal, um welches Exemplar es sich handelt!

Alles, was wir kriegen, ist Abbildung 3, eine Achsdarstellung – aber viele Punkte sind nicht beschriftet! Und die Punkte sind groß genug, eine Zehnerpotenz abzudecken (Haftungsablehnung: satirische Übertreibung). Was zum Teufel???? Tut mir Leid, aber das ist echt eine jämmerliche Ausrede statt einer Abbildung! Gebt mir eine Tabelle im Anhang mit den Rohdaten, oder veröffentlicht das Ganze lieber nicht!

Insgesamt versauert der Artikel an den Zweifeln, die all dies auf die restlichen Daten wirft. Wenn das Allererste, das ich überprüfe, durchfällt, und ich nachgrabe und mehr gnadenloses Versagen finde, dann traue ich dem ganzen Rest einfach überhaupt nicht. Und ich habe auch keinerlei Bock, das alles en détail zu prüfen – es ist Aufgabe der Autoren, das von Anfang an richtig hinzubekommen. Besonders, wenn dann auch noch Daten fehlen, die ich für die Prüfung brauchen würde.

Summa summarum bin ich enttäuscht von Georgi et al. (2013). Mein Kollege Armin Schmitt an der Uni Bonn forscht an ähnlichem Kram. Da warte ich doch lieber auf seine Ergebnisse, bevor ich mir zu den Bogengängen eine Meinung bilde.

Quellen

References

Bonnan, M.F., Senter, P. 2007. Were the basal sauropodomorph dinosaurs Plateosaurus and Massospondylus habitual quadrupeds? In: Barrett, P.M., Batten, D.J., editors. Evolution and Palaeobiology of Early Sauropodomorph Dinosaurs. Special Papers in Palaeontology 77:139–155

Christian, A., Preuschoft, H. 1996. Deducing the body posture of extinct large vertebrates from the shape of the vertebral column. Palaeontology 39: 801–812

Galton, P.M. 1985. Cranial anatomy of the prosauropod dinosaur Plateosaurus from the Knollenmergel (Middle Keuper, Upper Triassic) of Germany. II. All the cranial material and details of soft−part anatomy. Geologica et Palaeontologica 19:119–159

Galton, P.M., Upchurch, P. 2004. Prosauropoda. In: Weishampel, D.B., Dodson, P., Osmólska, H., editors. The Dinosauria. Berkeley, California: University of California Press. pp. 232–258

Georgi, J.A., Sipla, J.S., Forster, C.A. 2013. Turning semicircular canal function on its head: Dinosaurs and a novel vestibular analysis. PLoS ONE 8(3): e58517. doi:10.1371/journal.pone.0058517

Mallison, H. 2010a. The digital Plateosaurus I: body mass, mass distribution and posture assessed using CAD and CAE on a digitally mounted complete skeleton. Palaeontologia Electronica 13.2.8A http://www.palaeo-electronica.org/2010_2/198/index.html

Mallison, H. 2010b. The digital Plateosaurus II: an assessment of the range of motion of the limbs and vertebral column and of previous reconstructions using a digital skeletal mount. Acta Palaeontologica Polonica 55(3):433-458. doi:10.4202/app.2009.0075, http://www.app.pan.pl/article/item/app20090075.html

Seebacher, F. 2001. A new method to calculate allometric length-mass relationships of dinosaurs. Journal of Vertebrate Paleontology 21:51–60.

Sereno, P.C., Zhao, X., Brown, L., Lin, T. 2007. New psittacosaurid highlights skull enlargement in horned dinosaurs. Acta Palaeontologica Polonica 52:275–284

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About Heinrich Mallison

I'm a dinosaur biomech guy working at the Museum für Naturkunde Berlin.
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