Theropoden-Donnerstag 46: Feld-, Wald- und Wiesenvögel

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In letzter Zeit habe ich mich bemüht, mal ein fotografisches Inventar janz jewöhnlicher Feld-, Wald- und Wiesenvögel zu erstellen – genauer gesagt, derjenigen, die sich in unseren Garten verirren. Und durch einen dummen aber glücklichen Zufall bin ich zu perfekten Fotogelegenheiten gekommen.

Zeisiginvasion!

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Seit ein Eichhörnchen unser Futterhäuschen so gekippt hat, dass der ganze Vorrat darin auf einen Schlag auf dem Boden darunter gelandet ist, werden wir von Singvögeln überrannt. Große Schwärme von bis zu 40 Erlenzeisigen (Carduelis spinus), eine handvoll Spatzen, ein paar Buchfinken – alle haben sich permanent in unserem Garten eingenistet. Heute sah ich einen Kernbeißer, konnte ihn aber nicht fotografieren. Die Meisen sind natürlich auch alle noch da – Blau-, Kohl- und Schwanzmeise. Aber es scheint, als ob sie inzwischen anderswo genug Futter finden, wo es nicht so lärmig ist. Amseln huschen überall herum, aber sind nicht am Körnerfutter interessiert. Sie finden massenhaft Regenwürmer, besonders da, wo uns ein Maulwurf den Garten ruiniert, zum Beispiel im Hochbeet. Andere regelmäßige Gäste sind Zaunkönig, Kleiber, Elster und
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Common Wood Pigeon (Columba palumbus) – dieses Paar nistet in einem großen Nadelbaum vor unserem Haus.

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Ein Grünfinkenmännchen (Carduelis chloris).

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Buchfinkmännchen (Fringilla coelebs).

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Erlenzeisig-Männchen – normalerweise treten sie nicht in solchen Massen auf wie diesen Winter.

Seltener schauen vorbei:

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Bergfink (Fringilla montifringilla). Links ein Weibchen, rechts ein Männchen im Paarungskleid, was auch den schwarzen statt gelben Schnabel einschließt. Bergfinken habe ich noch nie gesehen.

Bei dem ganzen Tohuwabohu und den vielen Vögeln gibt es natürlich eine Menge interessante Interaktionen zu sehen:

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Ein hinterhältiger Angriff eines Erlenzeisigweibchen auf ein anderes. Ich finde es ganz lustig, wie die Angreiferin ganz wörtlich einen Schatten auf das ahnungslose Opfer wirft.

Insgesamt war ich die letzten Tage doch ziemlich baff, wieviele verschiedene Vögel sich bei uns blicken lassen! Mal sehen, was sich diesen Frühling und Sommer noch alles zeigt

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About Heinrich Mallison

I'm a dinosaur biomech guy working at the Museum für Naturkunde Berlin.
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One Response to Theropoden-Donnerstag 46: Feld-, Wald- und Wiesenvögel

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